Zutaten für 4 Portionen:

  • 400 g Kokosjoghurt (oder Lupinenjoghurt)
  • 400 g Rhabarber
  • 500 g Erdbeeren
  • 200 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 2 EL Birkenzucker oder Kokosblütenzucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 2 EL Maisstärke

Zubereitung:

  1. Rhabarber putzen und in Würfel schneiden.
  2. Erdbeeren ebenfalls putzen und vierteln.
  3. Rhabarber mit Orangensaft, Birkenzucker und Vanille in einen Topf geben und aufkochen.
  4. Bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten unter Rühren kochen
  5. Maisstärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren. Kompott damit binden und erneut kurz aufkochen.
  6. Vom Herd nehmen, die Erdbeeren vorsichtig untermischen und abkühlen lassen. Bis zum Servieren das Kompott im Kühlschrank aufbewahren und dann mit Kokosjoghurt anrichten und zum Frühstück oder zwischendurch genießen.

Ernährungsinfo :

Rhabarber ist ein Frühlingsgemüse, dass viele wertvolle Inhaltsstoffe besitzt wie Vitamin C für ein gesundes Immunsystem, B-Vitamine für starke Nerven sowie Kalium und Eisen, die die Blutbildung unterstützen und wichtig für Herz und Blutdruck sind.

Auch der Blutzuckerwert, auf den besonders Diabetiker aufpassen müssen, profitiert von den gesunden Stangen. Da Rhabarber nahezu zuckerfrei ist und kaum Kohlenhydrate liefert, hat er eine ausgleichende Wirkung auf diesen Blutwert.

Das Staudengemüse regt die Darmfunktion an, fördert eine gesunde Verdauung und hilft dabei den Stoffwechsel anzukurbeln.

Rhabarber ist zwar zum überwiegenden Teil sehr gesund, die enthaltene Oxalsäure bindet jedoch Kalzium.

Wer an Gicht, Rheuma, Nierensteinen oder Arthritis leidet, sollte auf Rhabarber besser verzichten.

Folgende Tipps helfen, den Oxalsäure-Gehalt in Rhabarber gering zu halten:

  • Essen Sie möglichst jungen Rhabarber. Je später die Stangen wachsen, desto mehr Oxalsäure enthalten sie. Ab Mitte Juni deswegen besser auf frischen Rhabarber verzichten.
  • Schälen Sie die Rhabarberstiele gut. In der Schale steckt am meisten Säure.
  • Kochen Sie Rhabarber immer ausreichend lange und essen Sie ihn niemals roh. Beim Kochen wird die Säure teilweise aus dem Gemüse gelöst. Bei Nierenproblemen deshalb auch das Kochwasser wegschütten und nicht weiterverwerten.
  • Milch und deren Produkte  enthalten viel Kalzium. Dieses bindet einen Teil der Oxalsäure und diese gebundene Form kann dann nicht mehr vom Körper aufgenommen werden.