Bei einer bewussten und gesunden Ernährung findet sich ausreichend Jod in folgenden Lebensmitteln, wenn sie regelmässig verzehrt werden:

  • grüne Blattgemüse wie z.B. Brunnenkresse, Feldsalat, Spinat etc.
  • Champignons
  • Brokkoli
  • Erdnüsse
  • Cashewnüsse
  • gewisse Algen (Dulse, Nori) sind sehr jodreich, hier bitte vorsichtig, nur als Gewürz hin und wieder verwenden
  • Seefisch und Meeresfrüchte (bitte auf gute Qualität achten und wegen der großen Belastung nicht zu häufig verzehren)

Man weiß es noch aus seiner eigenen Kindheit, wie wichtig die Jodversorgung ist. Oft wurden von Hausärzten Jodtabletten verordnet, oder man sollte in jedem Fall das Salz mit zugesetztem Jod kaufen, da unsere Schilddrüse sonst nicht gut arbeitet.

 

Doch keiner hat einem gesagt, dass zu viel schadet! Jod ist ein Spurenelement, dass unser Körper auch nur in Spuren verarbeiten kann. In einer falschen Dosierung kann es die Schilddrüse richtig krank machen. Bei Jod gilt der Spruch „viel hilft viel“ also keineswegs.

 

Da in Deutschland mittlerweile in nahezu allen Fertigprodukten jodiertes Salz verwendet wird, der Bäcker und der Metzger ihre Produkte mit Jodsalz würzen, die vorbildliche Hausfrau in den Salzstreuer ebenfalls jodiertes Salz gefüllt hat und zusätzlich das Nutzvieh mit jodiertem Futter versorgt wird, so dass auch unverarbeitet Milch- und Fleischprodukte sowie Eier bereits deutlich jodhaltiger sind, als sie das von Natur aus wären, kann der Jodbedarf mit einer „normalen“ Ernährung heute schnell überschritten werden.

 

Folgen sind Erkrankungen der Schilddrüse und damit auch im Anschluss der komplette Hormonhaushalt.

 

Woran man das merken kann:

  • wenn wir uns passiv und mutlos durchs Leben schleppen, depressiv sind
  • wenn unser Stoffwechsel zu langsam arbeitet und trotz Diäten das Gewicht einfach mehr wird
  • Stimmungsschwankungen, chronische Müdigkeit und Antriebslosigkeit

 

  • oder umgekehrt unser Stoffwechsel zu schnell abläuft und wir trotz gutem Essen an Gewicht verlieren
  • sichtbar teilweise an einer vergrösserten Schilddrüse in Form eines Kropfes
  • AD(H)S
  • Nervosität, Herzjagen, Haarausfall, seelische Labilität, Durchfall etc.

 

Natürlich können diese Symptome auch auf andere Probleme hindeuten und sollten zuerst abgeklärt werden.

Wer nun zum Schuldmediziner geht, bekommt bei einer Unterfunktion die fehlenden Schilddrüsenhormone in Form von Medikamenten verabreicht oder erhält im umgekehrten Fall der Schilddrüsenüberfunktion Medikamente, die die Hormonbildung in der Schilddrüse hemmen. Dauerhaft macht man sich so von den Medikamenten abhängig und leidet meist unter Nebenwirkungen. Dazu kommt, dass die eigentliche Ursache nicht behoben ist und weitere Organe erkranken können, der Körper nicht in sein natürliches Gleichgewicht zurück findet.

Dabei man kann hier selbst viel tun, um das Gleichgewicht im Körper wieder herzustellen und die Schilddrüse (insofern sie noch nicht zu stark erkrankt ist) wieder in eine normale Funktion zu bringen.

Für mehr Informationen können Sie mich gern kontaktieren:

info@stefanie-keune.de

Zum Thema Salz kann ich nur empfehlen, ein naturbelassenes Meersalz, Kristallsalz oder Steinsalz zu wählen, ohne Rieselhilfe und ohne Fluorid-bzw. Jodzusatz.